Hast du auch diese Erziehungsfehler

bei deiner Katze gemacht?

Hast du darüber nachgedacht, wie du deine Katze richtig erziehen könntest?

Ist dir schon mal der Gedanke gekommen, wie schön es wäre, wenn du keine Sorge mehr um deine Wohnungseinrichtung haben müsstest?

Wenn du gerne eine "vor lauter Zufriedenheit" schnurrende Katze haben möchtest, dann ist das Lesen dieser Webseite von unschätzbarem Wert für dich...

Lieber Katzenliebhaber, kommen dir die folgenden Fragen bekannt vor?

  • Wie schaff ich es, dass meine Katze auf mich hört?
  • Kann ich meine Katze so erziehen, dass sie mir nichts in der Wohnung kaputt macht?
  • Worauf muss ich bei der Anschaffung meiner Katze achten, damit meine Katze sich erziehen lässt?
  • Was hat es für eine Bedeutung, wenn meine Katze sich komisch verhält?
  • Wie kann ich eine tiefere Bindung zu meiner Katze bekommen?
  • Wie mache ich meine Katze froh und glücklich?

Falls Du dir die eine oder andere Frage schon mal selbst gestellt hast, dann lass dir sagen, dass es vielen Katzenbesitzern genauso geht.

Ich hatte damals die gleichen Fragen und Wünsche für das Zusammenleben mit meiner Fellnase und habe mich sehr engagiert mit Allem auseinandergesetzt.

Gerne möchte ich mehr darüber schreiben, auf was du bei der Erziehung deiner Katze achten solltest, aber erst einmal möchte ich dir eine kleine Story erzählen.

HÄTTEST DU DAS GERNE GEWUSST?

Gleich bekommst du richtig gute Tipps mit denen du deine Katze mit Leichtigkeit erziehen kannst.

Aber bevor ich mit den Tipps starte, kommt eine kurze, spannende und wahre Geschichte.

Die Vorfreude auf diesen Tag war so groß! Nicht nur die kleine Frieda, sondern auch die Eltern waren total aufgeregt, denn heute kommt ein neues Familienmitglied - eine kleines Kätzchen ins Haus.

An dem Tag war nicht klar, dass dieses süße Kätzchen bald wie ein "Boss" über die gesamte Familie bestimmen würde.

Am Anfang musste die Familie noch über die tolpatschigen Schritte der kleinen Mieze lachen. Irgendwie nahm sie alles mit, was sie nicht sollte.

Eigentlich hatte sich die Familie gut vorbereitet und die Wohnung so umgestellt, dass das Kätzchen nicht überall heran konnte, aber irgendwie war das keine Hürde für diese Katze.

Langsam war die Sache klar: Die Familienkatze braucht eine ordentliche Erziehung, sonst macht das Zusammenleben bald keinen Spaß mehr.

Wie geht man so mit der Katze um, dass sie erzogen wird? Irgendwie hatte sich die Familie zu spät informiert, wie man eine Katze richtig erziehen kann. Das wird nun schnell nachgeholt!

Das Verständnis für das Verhalten des süße Samtpfötchens wuchs. Und nur, wenn man ein Kätzchen versteht, weiß man auch, wie man das Katzen-Verhalten ändern kann. Liebevoll setzte die Familie kleine Veränderungen um. Ganz ohne Strafen - denn diese bewirken bei Katzen nichts. Statt zu Strafen, wurden dem Kätzchen Alternativen gezeigt. Das werde ich später noch im Detail erklären.

Und schnell war klar, dass es funktioniert! Die Familie wurde wieder selbst "Herr im Haus", die Familienharmonie war wieder hergestellt.

Katzen sind sehr eigensinnig und haben einen freien Willen. Das macht sie ganz besonders liebenswürdig <3

Als mir eine Freundin diese Geschichte erzählte, schwor ich mir es bei meiner Katze besser und richtig zu machen. Daraus entwickelte sich meine Leidenschaft Katzen zu verstehen und richtig mit ihnen umzugehen. Gerade aus den kleinen alltäglichen Begegnungen konnte ich so viel über die schlauen Fellnasen lernen.

Gerne möchte ich dir das, was ich über Katzen gelernt habe, beibringen. Vorallem weiß ich genau, wie du eine tiefe Bindung zu deinem Lieblingshaustier aufbaust und eine gut erzogene Katze bekommst. Ich fange direkt mit den drei empfehlenswertesten Erziehungs-Vorschlägen an. Hier kommt dein Schnell-Lehrgang in der Katzenerziehung.

JOSI - DIE KATZENNÄRRIN :-)

Ein herzliches Hallo,

mein Name ist Josi und ich liebe Katzen über alles. Schon als ich noch ein Kind war, hatten wir zwei Schnurrnasen, Jeronemo und Lisa, mit denen ich ein Herz und eine Seele war.

Der kleine Jeronemo war damals leider als kleines Katzenbaby ein paar Tage von seiner Mutter getrennt gewesen. Der Katzenbesitzer hatte die Katzenmutter überall gesucht und sie dann endlich irgendwann von einem Dach befreit, wo die Katzenmutter nicht mehr herunter fand.

Seitdem Jeronemo von seiner Katzenmutter getrennt war, maunzte er immer sehr laut - diese Angewohnheit hatte er sein gesamtes Katzenleben beibehalten.

Meine Mutter hat sich damals regelrecht für unsere Katzen aufgeopfert und war eine wahre Künstlerin im Katzen verstehen. Ich konnte sehr viel von meiner Mutter lernen, was den Umgang mit Katzen angeht.

Katzen sind eine große Bereicherung für das Zusammenleben und ich habe mich mit viel Hingebung damit beschäftigt, wie man das Zusammenleben mit Katzen so angenehm und störungsfrei wie möglich gestalten kann. Ich lernte viel über Katzenverhalten und Katzenerziehung.

Mit viel Freude gab ich mein Wissen an Andere weiter und schrieb dann irgendwann dieses Wissen auf. Hier auf dieser Webseite gebe ich das Wissen an Katzenliebhaber, wie dich, weiter. Und zwar nicht nur reine Theorie, sondern Wissen aus der Praxis.

1. Katzenerziehung beginnt schon beim Kauf - achte darauf, dass dein Kätzchen nicht zu früh von seiner Katzenmutter getrennt wird

Noch bevor du dir eine Katze ins Haus oder in die Wohnung holst und ihr einen Namen gibst, solltest du darauf achten, dass das Kätzchen auf keinen Fall jünger als 12-13 Wochen ist. Die Erziehung, die eine Katze von seiner Mutter und seinen Geschwistern erhält, können wir Menschen nicht nachholen.

Kein Mensch kann eine Katze so gut erziehen wie die eigene Mutter. Die Mutter bringt dem Kätzchen bei sozial zu sein und verschmust. Aus diesem Grund solltest du die Katze lieber etwas länger bei der Mutter lassen als die beiden zu früh zu trennen. Achte also bereits beim Kauf der Katze darauf, dass die Tiere ausreichend alt sind. So erhältst du eine Katze, die verschmust ist und sich gut an das Zusammenleben mit dir gewöhnen kann.

2. Warum Katzenerziehung durch Strafen nicht funktioniert

Strafen bewirken bei einer Katze genau das Gegenteil. Die Katze verbindet die Strafe mit dir, das heißt, sie versteht nicht, dass sie bestraft wird, weil sie etwas falsch gemacht hat. Stattdessen denkt die Katze, dass du jemand bist, von dem sie nichts Gutes zu erwarten hat und sie verliert das Vertrauen in dich. Denke darüber nach warum deine Katze gerade das tut was sie tut. Was macht deiner Katze vielleicht Spaß daran? Statt sie zu bestrafen, kannst du deiner Katze eine Alternative anbieten. Wie kannst du deiner Katze den gleichen Spaß bieten, aber so, dass es dich nicht stört?

Was sich noch hinzufügen lässt ist, man muss Katzen (gerade kleine Katzen) erziehen. Katzen müssen wissen wo ihre Grenzen sind. Zu oft hört man von kleinen Katzen, welche Vorhangstangen hoch klettern, Familienangehörigen die Wurst vom Teller klauen oder andere Verhaltensweisen, die nicht zu akzeptieren sind.

Man muss den kleinen Katzen genau sagen: Nein! Nur so wissen sie das dürfen sie nicht und werden beim nächsten Versuch zuvor das laute Nein! in Erinnerung rufen und diese Aktion schließlich doch nicht ausführen. Im Gegenteil genauso. Katzen wollen für ihr Verhalten belohnt werden.

In den Augen von Katzen dürfen die Katzen tun und lassen was sie wollen. Das dürfen wir jedoch nicht durchgehen lassen. Es ist wichtig, dass wir Katzen erziehen - durch das Anbieten von Alternativen.

Die Wasserspritzpistole – falls die Katze immer wieder auf den Tisch springt – ist keine Methode der Erziehung; Schläge, Tritte oder Schütteln im Nackengriff ein absolutes Tabu, um eine Katze zu erziehen! Das einzig negativ besetzte Mittel, das Sie bei der Erziehung Ihrer Katze anwenden können, um ihr Verhalten zu steuern, ist ein klares und deutliches „Nein“, wenn sie etwas macht, dass Ihnen nicht gefällt. Dieses „Nein“ soll nicht geschrien werden und sie müssen es bei der Erziehung konsequent durchziehen. Ihre Katze wird sich nämlich nicht auskennen, wenn sie einmal beim Raufspringen auf die Küchenzeile mit einem „Nein“ wieder runtergehoben (nicht gestoßen oder geworfen!) wird und Sie am Ostersonntag dann aber eine Ausnahme machen. Wenden Sie dieses „Nein“ immer in einer ähnlichen Lautstärke und Tonlage an, dann wird Ihre Katze ganz schnell lernen, wie sie sich im neuen Zuhause zu verhalten hat. Genauso wie Kinder brauchen auch Katzenbabys Grenzen in der Erziehung.

3. Wie du deine Katze am besten beschäftigst und warum das so wichtig ist

Die ersten Tage mit der neuen Katze sind total aufregend, sie erscheinen dir richtig spannend und interessant. Leider flaut dieses Gefühl der Hochstimmung oft sehr rasch ab und wir kümmern uns als Katzenmama oder -papa nicht mehr so viel um die Katze!

Was passiert? Der Katze wird langweilig und sie sucht sich eine Beschäftigung. Da kann schon mal die Wohnungseinrichtung zerstört werden. Stattdessen sollten wir ihr etwas Beschäftigung bieten.

Vor allem Katzen, die in einer Wohnung ohne Garten leben, brauchen mindestens drei mal am Tag mindestens je 10 Minuten lang Beschäftigung. Das ist perfekt für die Katze, weil das genau die Zeitspanne ist, währenddessen sich die Katze gut auf das Spielen konzentrieren kann.

Du musst nämlich wissen, dass Katzen eben dann Blödheiten machen, wenn Ihnen langweilig ist und sie zu wenig Aufmerksamkeit bekommen. Auch Katzen haben mal einen schlechten Tag und wollen vielleicht gar nicht beschäftigt werden, aber wir sollten es unseren Katzen zumindest anbieten. Das tägliche Spielen ist ungemein wichtig für die Entwicklung und Erziehung von Katzen.

Es gibt unzählige Methoden, um unsere Katzen – sogar in unserer Abwesenheit – zu beschäftigen. Du kannst zum Beispiel Leckerlis in der Wohnung verteilen, bevor du in die Arbeit gehst, damit deine Katze, während du weg bist, auf Schatzsuche gehen kann. Lass allerdings nicht zu viele Fellmäuse und anderes Spielzeug herumliegen – Katzen sind schnell davon angeödet und wollen damit dann nicht mehr spielen. Sie brauchen immer etwas, das sie neugierig macht. Stelle ab und zu einen Karton in die Wohnung, Katzen lieben es, hineinzuschlüpfen und es sich darin gemütlich zu machen. Hänge vor deinem Fenster Meisenknödel auf, damit Vögel vorbeifliegen und deine Katze etwas zum Beobachten hat. Auch ein Aquarium kann ein spannender Zeitvertreib für dein Katzen sein (solange die Fische gut geschützt sind). Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, solange die Sicherheit der Tiere gewahrt bleibt.

Achtung Gefahr für deine Katze:

Mit vermeintlichem Spielzeug gilt es aber auch vorsichtig zu sein – lass zum Beispiel keine Plastiktaschen herumliegen. Katzen verkriechen sich darin und könnten beim Rausgehen mit dem Kopf in den Laschen hängen bleiben. Vergiss auch niemals, die Fenster zuzumachen und keinesfalls gekippt zu lassen! Im schlimmsten Fall können Katzen im gekippten Fenster stecken bleiben und sterben. Leider kommt dies trotz aller Aufklärung noch immer viel zu oft vor.


NUTZE MEIN WISSEN

Wie du bestimmt gemerkt hast, ist es überhaupt nicht schwer ein schönes Zusammenleben mit deiner Katze zu haben, wenn man die richtige Einstellung zur Erziehung der Katze und das Wissen hat.

Ich habe mit viel Spaß und Interesse alles über die kleinen Samtpfoten gelernt. Ganz egal, ob es darum geht die Katze richtig zu verstehen, wie man sie am besten füttert, damit sie gesund bleibt und wie man sie erzieht - es ist nicht schwer das zu lernen!

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Das Katzen E-Buch ist für dich geeignet, wenn:

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Für wen ist Josi`s E-Buch nicht geeignet?

Investiere nicht in das Buch, wenn:

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BONUS 1: Katzenverhalten verstehen

Mit Hilfe dieses Ebooks kannst du ganz einfach und schnell die Bedeutung des Katzenverhaltens nachschlagen. So verstehst du immer genau, wie es deiner Katze gerade geht! Du kannst immer auf die richtige Art und Weise auf deine Samtpfote eingehen.

BONUS 2: Checkliste "Gesunde Ernährung der Katze"

Mit der richtigen Ernährung bleibt deine Katzen gesund und du sparst dir teure Tierarztkosten für eventuell auftretende Krankheiten.

Diese Ernährungs-Checkliste ist KEINE gewöhnliche Anleitung, in der ich dir unwichtige Dinge bis ins kleinste Detail beschreibe. Ich halte dich ganz bestimmt nicht mit unwichtigen Informationen auf. Nein, diese Ernährungs-Checkliste ist eine ausführliche Anleitung, die dir alle wirklich wichtigen Dinge zeigt, die du bei der Ernährung deiner Katze beachten musst.

BONUS 3: "Junge Katzen richtig erziehen"

Mit diesen Tipps kannst du deine junge Katze einfach und sicher erziehen!

Kein langwieriges Suchen: Hier findest du schnell die wichtigsten Hilfen, um dein Kätzchen gut zu erziehen.


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BONUS 4: Schritt-für-Schritt-Anleitung "Clickertraining" für deine Fellnase

Du willst die geistigen Fähigkeiten und das Selbstbewusstsein deiner Katze stärken? Dann ist Clickern mit und für deine Katze genau das richtige.

BONUS 5: Katzenspiele

Wie du richtig viel Spaß mit deiner Katze hast, indem du ausgiebig mit ihr spielst, erfährst du in diesem schönen Ebook.

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Kundenstimmen

Das E-Book gibt hilfreiche Tipps zum Thema Katzenerziehung. Hierbei wird auf häufig auftretende Probleme und deren Ursachen eingegangen, um uns Menschen zu helfen die über alles geliebten Vierbeiner zu verstehen. Sehr empfehlenswert sowohl für Kittenbesitzer als auch Dosenöffner erwachsener Katzen.

Julia H.

Ich finde es empfehlenswert für alle Katzenneulinge und auch erfahrene Katzenbesitzer - ihr werdet alle an dieser Lektüre eure Freude haben. Alles in allem, wertvolle Tipps im Umgang mit einem oder auch mehreren kleinen Stubentigern. Ich wünsche euch viel Spaß mit diesem tollen eBook.

Manfred G.

Das eBook "junge Katzen erziehen" finde ich persönlich sehr spannend. Man bekommt eine Hilfestellung für gewisse Dinge, die im Alltag mit einem jungen Kätzchen gut und gerne passieren können. Hilfreiche Tipps & Tricks wie ich finde, die man im Alltag gut anwenden kann. Ich persönlich finde dieses eBook sehr hilfreich und empfehlenswert.

Naomi U.


Wertvolle Tipps zur Erziehung junger Katzen mittels Clickertraining

Egal, ob Du Deiner Katze ein gewisses Verhalten abgewöhnen oder antrainieren willst – das Clickertraining hilft Dir bei der Erziehung Ihrer Katze. Das Prinzip folgt der Konditionierung, vielleicht hast Du schon einmal vom „Pawlowschen Hund“ gehört – der russische Mediziner und Verhaltensforscher hatte einem Hund immer nur Futter in Verbindung mit einem Glockenton vorgesetzt. Nach einigen Wiederholungen dieser Erziehung war bei besagtem Tier ein Speichelfluss beim Glockenton nachzuweisen, auch wenn er kein Futter gesehen oder bekommen hat. Das bedeutet, das Tier hat sich das Verhalten angeeignet, die Fütterung mit dem Erklingen der Glocke verbunden. Unsere „Glocke“ ist der „Clicker“ (Knackfrosch) – immer, wenn unsere Katze ein Verhalten an den Tag legt, das uns gefällt (sie geht zum Beispiel in den Transportkorb hinein), drücken wir auf den Clicker und Mieze bekommt gleichzeitig ein Leckerli.

Natürlich ist es nicht hilfreich, wenn Du einen Tag vor dem Tierarztbesuch versuchst, Deiner Katze beizubringen, beim Clickgeräusch in den Transportkorb zu gehen. Es braucht schon etwas mehr Zeit und Geduld und du musst früh genug damit beginnen. Wenn du dir diese Tipps zu Herzen nimmst, dann kann das Clickertraining aber wahre Wunder bewirken und du und deine Katze vor sehr viel Stress bewahren (Katzenbesitzer, die schon Schränke verschieben oder unters Bett kriechen mussten, um Ihre Katze endlich einfangen und in den Transporter geben zu können, singen ein Lied davon!).

Timing und Belohnung sind bei diesem Training besonders wichtig. Du kannst deine Katze sogar zu Kunststücken erziehen, wie zum Beispiel Männchen zu machen oder durch Reifen zu springen. Du kannst mithilfe des Clickertrainings Deine Katze auch zur Stubenreinheit erziehen, dies sollte aber nur bei älteren Katzen gemacht werden, denn junge Katzen lernen es meist auch von alleine und brauchen keinen Clicker und kein Leckerli, um aufs Katzenklo zu gehen.

Wichtige Tipps: Wenn du dich fürs Clickertraining entschieden hast, solltest du dich vor Beginn ausreichend über diese Methode, eine junge Katze zu erziehen, informieren. Das Bonus-Ebook kann Dir helfen, beim Clickertraining keine Fehler zu machen.

Wichtige Tipps fürs Spielen mit Katzen: Eine Menschenhand ist kein Katzenspielzeug

Viele frische Katzenbesitzer machen einen ganz großen Fehler bei der Erziehung von jungen Katzen – Sie lassen die süßen Vierpföter mit ihrer Hand spielen. Spätestens, wenn die Zähne größer und schärfer werden und die Kilos zunehmen, macht es keinen Spaß mehr, von Katzen in die Hand gebissen zu werden. Die Katze fragt sich allerdings, warum dieses Spiel jetzt auf einmal nicht mehr erlaubt ist, war es doch nie zuvor im Leben ein Problem. Auch das Füße fangen ist auf einmal verboten und das Raufklettern entlang der Jeans? Warum bloß? In der Nacht darf ich keine Zehen mehr unter der Bettdecke fangen, das durfte ich doch immer! Was ist bloß mit meinem Herrchen/Frauchen los? Bei den Katzenbabys haben wir dieses Verhalten als süß empfunden, jetzt deuten wir es als aggressiv – unsere Katze kann das aber natürlich nicht nachvollziehen. Hand, Füße, Waden waren immer ein Spielzeug und werden es im Gedächtnis der Katze auch bleiben, wenn Sie die Katzen nicht von Anfang an so erziehen, dies bleiben zu lassen. Kaufen Sie Ihrer jungen Katze ein bisschen Spielzeug im Fachgeschäft und lassen Sie ihren eigenen Körper im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Spiel.

Was wollen mir meine Katzen mit ihrer Gestik und ihrem Verhalten sagen?

Da wir nun schon Experten auf dem Gebiet der Erziehung unserer Katzen sind, hier noch ein paar Tipps in Bezug auf die Körpersprache unserer Katzen: Ein Wedeln mit dem Schwanz bedeutet nämlich bei Katzen zum Beispiel nicht wie beim Hund „ich hab dich so lieb und freue mich, dass du jetzt da bist und mit mir spielst“. Wenn eine Katze die Schwanzspitze schnell hin und her bewegt, dann ist sie gerade irritiert, aggressiv und jederzeit bereit zum Angriff. Katzen ergeben sich auch nicht wie ein Hund, wenn sie sich auf den Rücken legen, sondern signalisieren Ihnen, dass sie spielen wollen. Wenn Katzen die Ohren anlegen, dann lassen Sie sie lieber in Ruhe, sonst kassieren Sie womöglich eine gefährliche Ohrfeige. Wenn Ihre Katze Freigang hat und ihnen eine tote Maus vor die Türe legt, ist das kein Lausbubenstreich, sondern ein Geschenk. Und schenkt Sie Ihnen ein Blinzeln, dann blinzeln Sie ruhig zurück – Ihre Katze hat Sie nämlich gerade angelächelt.

Sichere dir auch das Bonus-Ebook zum Thema Katzenverhalten:

Erziehung von Wohnungskatzen durch ausreichend Beschäftigung

Die ersten Tage mit der neuen Katze sind total aufregend, spannend und interessant. Leider flaut dieses Gefühl der Hochstimmung oft allzu rasch wieder ab, wir finden uns im Alltag wieder, haben unendlich viel zu tun, der Stress wächst uns über den Kopf und wir finden einfach kein Zeit bzw. nehmen sie uns nicht mehr, um unsere geliebte Katze ordentlich mit Spielstunden zu versorgen – auch das gehört zum Katzenmama oder -papa sein dazu! Vor allem Katzen, die in einer Wohnung ohne Garten leben brauchen jeden Tag mindestens eine Stunde lang Beschäftigung. Das muss nicht am Stück sein, besser ist es sogar, die Spieleinheiten der Katze auf den Tag zu verteilen. Sie müssen nämlich wissen, dass Katzen ebendann Blödheiten machen, wenn Ihnen langweilig ist und sie zu wenig Aufmerksamkeit bekommen. Auch Katzen haben mal einen schlechten Tag und wollen vielleicht gar nicht beschäftigt werden, aber wir sollten es unseren Katzen zumindest anbieten. Das tägliche Spielen ist ungemein wichtig für die Entwicklung und Erziehung von Katzen.

Es gibt unzählige Methoden, um unsere Katzen – sogar in unserer Abwesenheit – zu beschäftigen. Sie könnten zum Beispiel Leckerlis in der Wohnung verteilen, bevor Sie in die Arbeit gehen, damit Ihre Katze während Sie weg sind auf Schatzsuche gehen kann. Lassen Sie allerdings nicht zu viele Fellmäuse und anderes Spielzeug herumliegen – Katzen sind schnell davon angeödet und wollen damit dann nicht mehr spielen. Sie brauchen immer etwas, das sie neugierig macht. Stellen Sie ab und zu einen Karton in die Wohnung, Katzen lieben es, hineinzuschlüpfen und es sich darin gemütlich zu machen. Hängen Sie vor Ihrem Fenster Meisenknödel auf, damit Vögel vorbeifliegen und Ihre Katzen etwas zum Beobachten hat. Auch ein Aquarium kann ein spannender Zeitvertreib für Ihre Katzen sein (solange die Fische gut geschützt sind). Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, solange die Sicherheit der Tiere gewahrt bleibt.

Mit vermeintlichem Spielzeug gilt es aber auch vorsichtig zu sein – lassen Sie zum Beispiel keine Plastiktaschen herumliegen. Katzen verkriechen sich darin und könnten beim Rausgehen mit dem Kopf in den Laschen hängen bleiben. Vergessen Sie auch niemals, die Fenster zuzumachen und keinesfalls gekippt zu lassen! Im schlimmsten Fall können Katzen im gekippten Fenster stecken bleiben und sterben. Leider kommt dies trotz aller Aufklärung noch immer viel zu oft vor.

Tipps rund um Verhalten und Erziehung mehrerer Katzen im Haushalt

Will man mehrere Katzen gemeinsam halten, ist es meist ratsam, Geschwisterchen vom gleichen Wurf nach Hause zu nehmen, damit sie die süßen Racker gleichzeitig erziehen können. Schwieriger ist es, wenn man zu einer erwachsenen Katze eine kleine Katze dazunimmt. In beiden Fällen kann es aber früher oder später zu Verhaltensproblemen kommen – auch Katzen mobben sich gegenseitig. Wichtig ist es, dass jede Katze genügend Rückzugsmöglichkeiten, Spielzeug, eine eigene Katzentoilette, eigene Fressnäpfe und Schlafplätze hat, vielleicht sogar einen eigenen Kratzbaum. Jede Katze muss die Gelegenheit haben, sich zurückziehen und ausruhen zu können. Vor allem ältere Katzen sind oft überfordert mit dem Spieltrieb der Kleinen.

Gehen wir zuerst vom Fall aus, dass Sie eine kleine Katze zu einer erwachsenen Katze dazunehmen. Es wäre von Vorteil, wenn Sie sich dafür die ersten Tage frei nehmen, um die beiden Katzen ein bisschen erziehen zu können. Lassen Sie die Katzen nicht sofort aufeinander los, sondern geben Sie ihnen Raum – getrennte Zimmer und das Beschnuppern durch den Türspalt reichen fürs Erste. Schon hierbei merken Sie, ob die beiden Katzen aggressiv oder neugierig aufeinander reagieren und können dann dementsprechend mit der Erziehung weitermachen. Die ersten Tage sollten Sie die Katzen immer nur für ein paar Minuten zusammen im gleichen Raum haben – diese Zeitspanne steigert sich dann im Laufe der Tage. Falls die beiden Katzen sich positiv im Umgang miteinander verhalten, müssen Sie auch bald schon nicht mehr allzu vorsichtig sein. Geben Sie der älteren Katze aber keinen Anlass zur Eifersucht, beschäftigen Sie sich mit beiden Katzen gleichermaßen, geben Sie beiden Katzen gleichzeitig zu fressen, damit kein Futterneid entsteht und mischen sie sich bei kleineren Auseinandersetzungen nicht ein. Schließlich will die ältere Katze der jüngeren Katze zeigen, wer hier wen erziehen wird.

Im schlimmsten Fall – meist, wenn Sie zu einer ausgewachsenen Katze eine andere erwachsene Katze dazunehmen – werden die Katzen nicht warm miteinander und Sie müssen die beiden Katzen, so tragisch es ist, wieder trennen. Was können Sie in der Erziehung tun, wenn sich zwei miteinander aufgewachsene Katzen auf einmal nicht mehr mögen? Zuvor ein Herz und eine Seele, dann auf einmal nur mehr Streit und Chaos. So anstrengend diese Tage sind, tauchen Sie durch. Meist ist es so, dass nach den Rangkämpfen der Katzen wieder Ruhe einkehrt. Die Katzen werden sich zwar nicht mehr so lieben wie am Anfang, aber sich neutral nebeneinander verhalten. Sollten die Streitereien zu lange andauern, fragen Sie einen Tierarzt oder einen Tierpsychologen, was sie machen können, um den Hausfrieden der Katzen wiederherzustellen. Vielleicht helfen Globuli aus dem Tierfachhandel, Katzenminze oder Bachblütenmischungen.

Katzen haben einen sehr ausgeprägten Charakter: manche Katzen sind ohne Ende verschmust, einige Katzen lassen sich nicht gerne streicheln, die meisten sind total verspielt, andere wollen lieber in Ruhe gelassen werden und sind nur anhänglich, wenn es Futter gibt. Katzenfreunde schätzen diese unterschiedlichen Eigenschaften bei Ihren Lieblingen, doch man kann auch ein bisschen am jeweiligen Charakter der Katze feilen, wenn man früh genug mit der Erziehung beginnt. Welpen gehören in die Welpenschule und Katzen eben in unsere ganz individuelle Katzenschule, die wir uns am besten selbst durch Erfahrung, Gespräche mit anderen Katzenbesitzern oder der Lektüre von Fachbüchern aneignen. Macht man bei der Erziehung kleiner Katzen zu viel falsch, züchtet man sich vielleicht die eine oder andere Kratzbürste heran und kann diese Fehler nicht wieder gutmachen, wenn die Katze schon erwachsen ist. Wir wollen Ihnen hier ein paar wichtige Tipps geben, damit Sie mit Ihrer Katze vor allem Spaß und Freude haben – so schwer es Ihnen anfangs fallen mag, diesem süßen kleinen Wollknäuel etwas zu verbieten, Sie dürfen Ihrem neuen Familienmitglied nicht alles durchgehen lassen. Wir geben Ihnen hier wichtige Tipps, damit Sie Ihre neuen und junge Katzen richtig erziehen können.

Junge Katzen dürfen nicht zu früh von ihrer Katzenmutter weg, denn diese beginnt die Jungen zu erziehen:

Noch bevor Sie sich eine kleine Katze ins Haus oder in die Wohnung holen und ihr einen Namen geben, sollten Sie darauf achten, dass das Kätzchen auf keinen Fall jünger als 8 Wochen ist – ideal wäre ein Alter von 10-12 Wochen. Die Erziehung, die das Katzenbaby von seiner Mama bekommt, können wir Menschen nicht nachholen. Bedenken Sie bitte, dass Katzenmütter die kleinen Katzen ja auch zur Stubenreinheit erziehen und vor allem dieser Aspekt ist uns ja sehr wichtig. Ein guter und gewissenhafter Züchter wird Ihnen nie zu junge Katzen überlassen – weder Katze noch Mensch werden miteinander glücklich werden, wenn der erste Prozess in der Erziehung nicht vollständig abgeschlossen wurde. Genauso wie für uns Menschen ist auch für Tiere Muttermilch besonders wichtig und wertvoll und es macht natürlich für Psyche und Gesundheit der Katzen einen immensen Unterschied, ob sie nur 8 Wochen oder 12 Wochen bei der Katzenmama nuckeln dürfen. Natürlich ist es verständlich, dass sie es kaum noch erwarten können, Ihren ausgewählten Schatz endlich zu sich nach Hause zu holen, aber schenken Sie der kleinen Katze noch etwas mehr Zeit. Sie werden sehen, dass sich die Erziehung der Katzenmama lohnt und dass Sie weit weniger Arbeit und Stress mit ihrer Katze haben werden, als wenn sie sie zu früh zu sich holen.

Wie bekomme ich meine Katze stubenrein?

Sie haben also ihre Katze nun schon bei sich zu Hause und im besten Fall hat sie von der Mutter schon gelernt, wo sie aufs Klo zu gehen hat. Die meisten jungen Katzen werden instinktiv das Katzenklo aufsuchen, außerdem gibt es eine spezielle Katzenstreu für Babykatzen, die ihnen mit gewissen Duft- und Lockstoffen den Weg zur Toilette weist. Sie sollten den Katzen aber auf jeden Fall mal zeigen, wo sich das Klo befindet, weil der Weg für die Suche vielleicht sonst irgendwann mal zu weit sein könnte. Einfach die Katze aufheben, zum Klo spazieren, die Katze reinsetzen und damit hat es sich auch schon wieder. Die kleine Katze wird ein bisschen dran rumschnüffeln, vielleicht sogar Pipi machen, aber ansonsten einfach raushüpfen und mit der Erkundung ihres neuen Zuhauses weitermachen. Was aber tun, wenn die Katze immer wieder daneben macht oder auf den Teppich, die Couch, den Parkettboden oder gar ins Bett!? Allerwichtigste Regel bei der Erziehung: nicht schimpfen, nicht schreien, die Katze nicht mit der Nase reindrücken, keine Bestrafungen vornehmen und auf keinen Fall mit sonstigen negativen Reizen arbeiten. Wenn die junge Katze das eigene Geschäft mit Angst in Verbindung bringt, wird es nicht leicht für Sie werden, eine stubenreine Katze aus ihr zu machen. Entfernen Sie also einfach das Missgeschick, putzen Sie die Stelle gründlich und Schwamm drüber. Es gibt andere und bessere Tipps und Tricks, um den kleinen süßen Tollpatschen zu zeigen, wo’s langgeht. Erstens brauchen Sie immer mindestens ein Katzenklo mehr, als es Katzen in Ihrem Haushalt gibt, das heißt bei einer Katze müssen zwei Klos her, bei zwei Katzen mindestens drei Klos, usw. Warum? Katzen verrichten ihr großes Geschäft nicht gerne am gleichen Platz wie ihr kleines Geschäft. Stellen sie aus diesem Grund die Katzenklos nicht nebeneinander, sondern räumlich getrennt bzw. in einer gewissen Entfernung voneinander auf. Außerdem haben es Katzen nicht gerne, wenn sie sich das Katzenklo mit anderen Kameraden teilen müssen. Die erste Hürde haben wir damit also genommen. Zweitens müssen Sie immer und jederzeit für ein sauberes Katzenklo sorgen – misten Sie die Streu mindestens einmal am Tag aus! Katzen sind saubere Zeitgenossen und wollen nicht auf ein unreines Katzenklo gehen. Drittens sollten die Katzentoiletten an „ruhigen Orten“ stehen. Auch eine Katze braucht ein stilles Örtchen, wo sie ungestört ist. Meiden Sie also Plätze fürs Katzenklo, wo immerzu jemand vorbeigeht oder es allgemein zu laut ist. Haben Sie all diese Tipps für die Erziehung Ihrer Katzen befolgt und sollten diese Vorkehrungen immer noch nichts nützen, ist Ihre Katze a) vielleicht zu früh von der Mutter weggekommen oder hat b) eventuell irgendeine Krankheit. Ziehen Sie am besten einen Tierarzt zu Rate und klären Sie etwaige Blasenentzündungen, Verstopfungen, Durchfall oder sonstiges ab. Wenn gar nichts mehr hilft, dann kann vielleicht der Tierpsychologe die Katzen noch erziehen.

Warum alles nur noch schlimmer wird, wenn du deine junge Katze bestrafst:

Wir haben es schon weiter oben kurz angesprochen: niemals nie eine Katze für irgendein Verhalten bestrafen. Wir wollen schließlich nicht, dass unser neues Familienmitglied gleich von Beginn an das Vertrauen zu uns verliert. Die Wasserspritzpistole – falls die Katze immer wieder auf den Tisch springt – ist keine Methode der Erziehung; Schläge, Tritte oder Schütteln im Nackengriff ein absolutes Tabu, um eine Katze zu erziehen! Das einzig negativ besetzte Mittel, das Sie bei der Erziehung Ihrer Katze anwenden können, um ihr Verhalten zu steuern, ist ein klares und deutliches „Nein“, wenn sie etwas macht, dass Ihnen nicht gefällt. Dieses „Nein“ soll nicht geschrien werden und sie müssen es bei der Erziehung konsequent durchziehen. Ihre Katze wird sich nämlich nicht auskennen, wenn sie einmal beim Raufspringen auf die Küchenzeile mit einem „Nein“ wieder runtergehoben (nicht gestoßen oder geworfen!) wird und Sie am Ostersonntag dann aber eine Ausnahme machen. Wenden Sie dieses „Nein“ immer in einer ähnlichen Lautstärke und Tonlage an, dann wird Ihre Katze ganz schnell lernen, wie sie sich im neuen Zuhause zu verhalten hat. Genauso wie Kinder brauchen auch Katzenbabys Grenzen in der Erziehung.

Positives Verstärken bzw. Konditionieren des gewünschten Verhaltens bei der Erziehung Ihrer Katze:

Wir haben gerade gelernt, dass Bestrafungen nicht zur richtigen Erziehung von jungen Katzen gehören. Demnach ist es nur logisch, dass wir gut damit fahren, unsere Katzen mit positiven Verstärkern auf ihr gewünschtes Verhalten aufmerksam zu machen. Kratzen die Katzen an der Couch sprechen wir unser deutliches „Nein“ aus, nehmen die Katzen, setzen sie auf den Kratzbaum und wenn sie dann dort kratzen, gibt es Lob und ein Leckerli. Möchte die Katze auf den Tisch springen, heißt es „Nein„, wir nehmen sie runter. Spaziert sie danach in ihr Katzenbettchen, loben wir sie und es gibt Streicheleinheiten. Beachten Sie, dass eine Wohnung auch auf jeden Fall katzengerecht eingerichtet sein sollte, denn wo soll die Katze denn ihre Krallen schärfen, wenn es keinen Kratzbaum gibt? Wo soll die Katze sich hinlegen, wenn sie kein eigenes Bettchen hat? Wenn nicht genügend Katzenspielzeug vorhanden ist, wird sie beginnen, mit ihren Gegenständen zu spielen, vielleicht Ihr Handy oder die Fernbedienung ständig vom Tisch runterwerfen, etc. Sorgen Sie also für ein katzengerechtes Umfeld und Sie werden mit einem Ihnen angenehmen Verhalten Ihrer kleinen Katze belohnt werden. Wir müssen uns bei der Erziehung immer und immer wieder hinter die Ohren schreiben nicht zu schimpfen und zu bestrafen, negatives Verhalten bestmöglich zu ignorieren und erwünschtes Verhalten unserer Katzen mit Lob, Streicheleinheiten und Leckerlis zu belohnen. Es mag uns manchmal schwer fallen, aber es lohnt sich auf jeden Fall, die Kätzchen so zu erziehen, wollen wir aus unseren jungen Katzen angenehme erwachsene Katzen machen. Und keine Angst, den Charakter verlieren Ihre Katzen mit diesen Maßnahmen nicht, dafür sind sie viel zu clever – oft ist es ja so, dass die Katzen uns erziehen, nicht wahr? Katzen sind keine Menschen, was wir für richtig oder falsch halten, ist in ihrer Welt ganz anders. Das Kratzen an der Couch oder das Tarzan spielen am Vorhang ist für die Kleinen Spaß und kein ungezogenes Verhalten. Deswegen müssen wir den Katzen helfen, uns zu verstehen, aber auf eine Art und Weise, die Vertrauen schafft und nicht Angst hervorruft. Wir brauchen bei der Erziehung unserer Katzen viel Geduld.

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